Das 3. Brandenburger Modultreffen

Frühjahrestreffen 2008 in Brieskow-Finkenheerd

 

Der Fdl. Waldengenberg meldet den nächsten Zug per RGZM, während ein lokführer auf seine Abfahrzeit pocht.Vom 17.04. bis 20.04. 2008 fand zum zweiten Mal das Frühjahrestreffen in Finkenheerd bei Frankfurt/O statt. Als Besonderheit ist die erstmalige Beteiligung eines polnischen Modulisten zu nennen. Beteiligt waren 12 Bahnhöfe, 4 Abzweigstellen, 3 Anschlußstellen und ein Bahnbetriebswerk. Das Thema lautete schlicht "Epoche IV pur", von 1970 bis 1989. Von einer zweigleisigen Hauptbahn zweigte eine eingleisige Nebenbahn ab, die als Verbindung zu einer (gedachten) zweiten Hauptbahnstrecke diente und einen Umleiterverkehr erzeugte. Zusätzlich zweigte bei Dahmstadt die Steilstrecke nach Rennsteig ab.

Der Aufbauplan hier

Erstmalig wurden die "Gelben Seiten" eingeführt, eine Hilfe für den Aufbau von Frachtbeziehungen der einzelnen Ladestellen. Ganz wie in der realen Wirtschaft. Die Betonung des Güterverkehres sollte auf den Binnenfrachten liegen. Außerdem lag ein Frachtschwerpunkt auf Stahl- und Kohleverkehr. Dazu waren provisorische Ladestellen im Bahnhof Finkenheerd und im Tanklager eingerichtet. Es gab diesbezüglich eine ganze Reihe neu gebastelter Frachten. Neben dem Stückgutverkehr wurde als Neuerung der Eilgutverkehr für verderbliche Güter eingeführt.

Und es gab noch eine nicht unwesentliche Neuerung: Zum ersten Mal wurden im TT-Modulbetrieb vorbildnahe Schlußscheiben eingesetzt. Eine Maßnahme, die große Anerkennung erzeugte.

Bestimmte Triebfahrzeug-Baureihen waren BW-weise gebündelt worden. Dazu war jedem Schattenbahnhof ein (virtuelles) Bw zugeordnet worden.

 

Das Treffen lief ziemlich rund, wenn man mal von einigen Belastungsspitzen vor allem in Waldengenberg absieht. Für die Steilstrecke haben die 94er gefehlt, da hat sich der Eine auf den Anderen verlassen.

 

Die neuen Tillig-Kupplungen funktionierten schon wesentlich besser. Aber ideal war es noch nicht. Außerdem scheint sich eine Belastungsgrenze der Kupplung unter den gegebenen Bedingungen bei etwa 2,50m Zuglänge abzuzeichnen.

Die Randbedingungen waren mehr als lobenswert, vor allem der Schweinebraten...

Während des Treffens wurden wir noch von einem Reporterteam des "TT-Total" besucht. Es gab einige Fotos, viele Fragen, einen gut gelungen Artikel. Die Reporterin hat uns auch am nächsten Tag (und auch ein halbes Jahr später in Rosswein) noch einmal privat besucht. Nanu?

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